Algarve im Herbst – Portugal im Oktober: Sonne satt!

Manchmal liegt der Luxus im Einfachen.

Darin, der grauen und nassen Jahreszeit entfliehen zu können und sich ein bisschen Sonne zu gönnen, ohne dabei eine weite Fernreise auf sich nehmen zu müssen.
Mein Tipp für dich: Die Algarve im Herbst! Gerade außerhalb der Sommersaison kannst du hier ohne Menschenmassen noch wunderbar die Wärme genießen.
Mitte Oktober durften mein Mann und ich Freunde in Ihrem Haus an der Algarve besuchen, mein erstes Mal Portugal: komm mit mir entlang der Lagunen- und Felsenküste, entdecke kleine Orte und die leckere portugiesische Küche. Außerdem verrate ich dir, warum ich niemals in Faro wohnen wollen würde, weshalb du dich manchmal einfach nicht umdrehen darfst und wieso es nicht immer ein Sternerestaurant sein muss.

Anreise, Ankommen und Mietwagen in Faro.

Nach einem knapp dreistündigen Flug von Düsseldorf aus landen wir am Flughafen Faro. Der Flughafen wurde frisch renoviert, nachdem 2011 das Dach durch schweres Unwetter eingestürzt ist. Noch immer sind nicht alle Arbeiten völlig abgeschlossen aber sowohl Anreise als auch Abflug haben reibungslos funktioniert. Es gibt auch eine Lounge am Flughafen Faro (1. Etage neben Flugsteig A52), die u.a. mit dem Priority Pass nutzbar ist.
Fazit: Nix dolles aber ausreichend.
Die großen Mietwagenfirmen sitzen direkt am Flughafen, einige jedoch ein wenig entfernt, so dass ein Transfer nötig ist. Für diese Fälle warten nach der Gepäckausgabe bereits Mitarbeiter mit Schildern der jeweiligen Mietwagengesellschaft auf die Neuankömmlinge und schicken dich zu einem kostenlosen Shuttlebus.

Das Wetter im Herbst an der Algarve.

Es ist Mitte Oktober und sehr warm, um die 30 Grad, dazu weht die ganz Zeit ein leichter Wind. Sehr angenehm. Genau richtig, denn vor ein paar Stunden in Deutschland waren es noch 14 Grad und Regen. Die Algarve im Herbst bietet zwischen 6 und 8 Sonnenstunden täglich und mit ca. 18 Grad Wassertemperatur den perfekten Mix für einen Strandurlaub. Auch der Dezember kann immer noch mit Werten um die 15 Grad punkten. Ein Algarve Urlaub im Winter kann also durchaus eine Alternative zu den Kanaren sein.

Flug nach Faro im Herbst

Autofahren an der Algarve.

Ab in den Mietwagen, die Reise beginnt. Es geht Richtung Osten. Wir bleiben immer auf der N125, der Hauptverbindung und Lebensader entlang der Algarve. Übrigens eine der gefährlichsten und unfallträchtigsten Straßen Europas. Der Zustand der Straße ist in der Tat als bedenklich zu bezeichnen und dennoch jagt ein riskantes Überholmanöver das nächste.
Nicht, dass du denkst, es würde keine Autobahn geben. Die A22 ist sogar noch recht neu und verbindet den Osten mit dem Westen der Algarve bereits ab der spanischen Grenze. Die 2011 eingeführten Mautgebühren und die Tatsache, dass die Autobahn recht weit von der Küste und somit den größeren Städten entfernt liegt, führt allerdings dazu, dass sie kaum genutzt wird.
Das Mautsystem in Portugal ist leider ziemlich kompliziert, solltest du die Autobahn mit deinem Mietwagen nutzen wollen, empfehle ich dir den elektronischen Sender direkt mitzubuchen. Weitere Infos zur Maut in Portugal. 

Nationalstraße N125 Algarve Autofahren an der Algarve

Erster Eindruck von Land und Leuten.

Wie in weiten Teilen Südeuropas ist im Herbst auch an der Algarve die meiste Vegetation eher braun als grün. Wir fahren vorbei an Mandelbäumen, Olivenbäumen und meterhohem Bambus. Das Bild ist fast immer das gleiche: Leerstehende Ruinen wechseln sich mit renovierungsbedürftigen kleinen Häusern und Ladengeschäfte ab, manchmal blitzt noch die Schönheit vergangener Tage an den Fassaden hervor.
Dann plötzlich riesige moderne Einkaufszentren und Discounter und dazwischen karge Wiesen mit dürren Pferden und Hunden. Überhaupt habe ich selten so viele Hunde irgendwo gesehen. Auf jedem Grundstück mindestens einen, auf den Straßen streunend oder von Balkonen herunterbellend. Wer die N125 entlang fährt, kann sich ein Bild vom Leben der Menschen machen- ganz nah. Einst eines der größten Kolonialreiche und Entdecker-Großmacht zählt Portugal heute zu einem der ärmsten Altmitglieder der EU.
Vierzig Jahre Diktatur, Umbruch und Wirtschafts- und Finanzkrisen haben das Land und seine Menschen deutlich gezeichnet. Und dennoch oder genau deswegen sind die Menschen hier freundlich. Etwas zurückhaltender und leiser im Umgang als ihre spanischen Nachbarn, wird Hilfsbereitschaft hier ganz groß geschrieben.
So erzählen unsere Freunde so manche Geschichte von aus dem Graben gezogenen Autos und gemeinsamen nachbarschaftlichen Renovierungsaktionen.
Die Algarve zählt mit ihrer geringen Kriminalitätsrate übrigens zu einem der sichersten Urlaubsziele Europas. Zumindest, wenn man nicht die Unfallstatistiken auf der N125 dazuzählt.

Algarve Mandelbäume Ruinen Algarve Olivenbäume Algarve im Herbst Los Places Algarve

Die Ostalgarve – Ria Formosa.

Ich kannte bisher immer nur die typischen Fotos der portugiesischen Felsenküste (die zeige ich dir gleich auch noch), deshalb war ich überrascht von dem gänzlich anderen Bild im Osten der Algarve. Hier liegt auf über 80 km2 eine Lagunenlandschaft mit vorgelagerten Inseln zwischen Atlantik und Festland.
Der Naturpark Ria Formosa bietet zahlreichen Tierarten Lebensraum und eine geschützte Kinderstube. Niemals hätte ich erwartet, hier eine Wattwanderung zu erleben. Bei Watt denke ich in erster Linie an Sylt und nicht an Portugal, eine neue und wundervolle Erfahrung!

Sandalgarve Ostalgarve Ausblick Ria Formosa Watt Lagune Wattwanderung in Portugal im Herbst Ria Formosa im Herbst

Faro – Altstadt und Fluglärm.

Entgegen meiner Vermutung hat Faro eine sehr hübsche Altstadt mit vielen kleinen Geschäften, die teilweise auch sehr hochwertige Waren verkaufen. Kleine Parks und Plätze und auch der Hafen laden auf einen Spaziergang ein. Die Universitätsstadt bietet außerdem zahlreiche Cafés und Restaurants.
Wirklich erschreckend ist jedoch der Fluglärm wie auch das ständige Angst-Gefühl, ein Flugzeug könnte Start oder Landung nicht schaffen und einem auf den Kopf fallen. In keiner anderen Stadt sind bisher Flugzeuge so dicht im Minutentakt über meinen Kopf gebrettert. Kaum zu ertragen und deshalb ein absolutes No Go für die Wahl eines Hotels in Faro.

Algarve Erfahrung Faro Faro Innenstadt Fassaden in Faro Erfahrung Faro im Herbst Faro Hafen

Fuseta – Strand und Fisch.

Ein Fischerdorf im maurischen Stil mit kleinem Hafen und wunderbaren Stränden. Durch den Schutz der Lagune ideal zum entspannten Schwimmen auch für Kinder. In der frisch renovierten Strandbude gibt es leckere Toasts und kaltes Bier. Am Praca da Republica befinden sich mehrere kleine Restaurants mit Außenbereichen.

Den besten Fisch gibt es auf der Straße. Im Cafe Dos Mestres an der Largo 1° de Maio, besser gesagt auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig wird in sehr spartanischem Ambiente frischer Fisch gegrillt. Die Fischkühltheke und der große Grill stehen direkt an der Straße. Es schmeckt großartig und ist unfassbar günstig!
Sei früh da sonst sind alle Plätze belegt und der Fisch ist futsch. Natürlich passt dazu ein Vinho Verde am besten!

Fährst du von hier etwas weiter Richtung Santa Luzia, empfehle ich dir das Restaurant Marisqueira Fialho, direkt an der Ria Formosa. In einer Art überdachter Terrasse stehen die Tische eng aneinander und das Ambiente ist auch hier wieder sehr schlicht aber herzlich.
Es gibt leckere landestypische Gerichte, wie zum Beispiel die Cataplana: ein Eintopf aus Muscheln und Schweinefleisch. Hört sich ungewöhnlich an, schmeckt aber großartig.

Hätten unsere Freude nicht die Restaurantplanung übernommen, wären wir auf Grund der Optik der Lokale wohl nie in den Genuss dieser spitzenmäßigen Küche gekommen. Danke ihr zwei Lieben! Deshalb mein Tipp: Wenn du an gutem und typisch portugiesischem Essen interessiert bist und auch mal auf schickes Ambiente verzichten kannst, dann lass dich nicht von den Äußerlichkeiten abhalten. Du wirst es nicht bereuen. 

Fuseta Algarve Herbst Algarve im Oktober Fuseta Strand Fuseta Cafe dos Mestres Algarve Essen Cataplana

Olhao – Markt und Streetart.

Olhao ist als Verwaltungssitz des Kreises und mit ca. 15.000 Einwohnern um einiges geschäftiger als Fuseta. In den großen Markthallen an der Promenade werden täglich Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse angeboten. An Samstagen sogar auch außen um die Markthallen herum. Von dem großen Hafenbecken aus starten die Fähren zu den vorgelagerten Inseln und viele Bootstouren.
Olhao bietet eine Vielzahl Geschäfte, Cafés und Restaurants sowie spannenden Architektur, die starke afrikanische Einflüsse aufweist. Außerdem findest du eine große Street Art Szene in der Stadt. Susanne kennt so gut wie alle Ecken in Portugal und nimmt dich mit auf eine Streetart-Tour durch Olhao .

Hafen Olhao im Herbst Markthalle Olhao Samstags Fischmarkt Olhao Olhao Altstadt Innenstadt Olhao Algave Kirche in Olhao

Tavira – lohnt sich.

Dieses Städtchen hat wieder einen ganz anderen Charakter. Besonders die traditionelle portugiesische Architektur im Stadtkern ist hübsch anzusehen. Der Fluss, der mitten durch die Stadt fließt, wird vom Atlantik gespeist und zur Ebbe kann man Muschelsucher im Flussbett beobachten.
Es gibt eine kleine Burg, deren Turm du besteigen und von dort aus über die Stadt blicken kannst. Einst war die Stadt wegen ihrer Binnenlage ein beliebter Handelsplatz insbesondere des Fischfangs und so triffst du überall auf Zeichen aus der Vergangenheit. Sogar am Strand.
Mein Tipp: Besuche Praia do Barril. Dort sind über 100 alte Anker, die früher zum Thunfischfang eingesetzt wurden, ausgestellt. Den Strand kannst du über eine Brücke und einen ca. 1 km langen Weg entweder zu Fuß oder per Bummelbahn erreichen. Der Weg lohnt sich. Ein Traumstrand am Atlantik! Direkt am Zugang gibt es Gastronomie und einen bewachten Abschnitt, gehst du allerdings ein paar Meter weiter bist du fast allein.

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Die Westalgarve – der Klassiker.

Immer der N125 folgend, kannst du die komplette Algarve entlangfahren. Unser Ausflug führte uns von Fuseta bis nach Praia do Vau nahe Portimao, kurz vor Lagos. Ich wollte unbedingt die Felsenküste sehen, die Landschaft, die ich bisher nur von Fotos kannte, übte einen besonderen Reiz auf mich aus.
Vielleicht auch, weil mich die einzelnen im Wasser stehenden Felsen an die 12 Apostel an der Great Ocean Road in Australien erinnern.

Quarteira – besser nicht.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Zwischenstopps und wir haben uns spontan und ohne vorher zu informieren Quarteira ausgesucht. Mit den Füßen im Wasser blickte ich aufs Meer. Schön! Jetzt nur nicht umdrehen. Aber irgendwann musste es sein. Und da ist sie diese unfassbar hässliche Promenade.
Eine Bausünde reihte sich an die nächste. Davor die typischen charakterlosen Bars und Promenadenbuden mit reichlich Sonderangeboten, ausgeblichen bebildert mit Tellergerichten für die meist englischen oder deutschen Gäste.
Die Hauptsaison ist vorbei und die Partymeile bis auf ein paar sonnengereifte Rentner fast ausgestorben. Eine Szenerie leider stellvertretend für viele Abschnitte an der Algarve, möglichst strandnah wurden die Küsten extrem dicht bebaut. Kein schöner Anblick.

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Praia do Vau – endlich Felsen.

Es geht weiter auf unserem Trip Richtung Westen. Jetzt keine Experimente mehr. Wir halten uns an den Plan und fahren erst an der Praia do Vau / Praia da Rocha wieder ab. Auch hier stört die strandnahe Bebauung die Atmosphäre. Wenigstens sind die Häuser hier nicht ganz so hoch errichtet worden wie in Quarteira.
Ich versuche den Bauschock einfach mal zu ignorieren und mich ganz auf den Strand und die gelben Felsen zu konzentrieren. Es ist später Nachmittag und die Sonne sinkt immer tiefer.
Der Ausflug hat sich gelohnt- die Lichtstimmung ist wundervoll.

Wetter Algarve Oktober Algarve Herbst Felsenküste Erfahrungen Westalgarve Herbst Strand Westalgarve Felsen Algarve Atlantik Schwimmen Herbst Sonnenuntergang Herbst Algarve

Luxushotels an der Algarve.

Ein schwieriges Thema, eben auch wegen der teils so uncharmanten Bebauung der Orte. Ich könnte mir wirklich nicht vorstellen, hier in einem Hotel ohne Mietwagen eine Woche Strandurlaub zu verbringen. Klassiker der gehobenen Hotelbranche wie das Conrad oder das Sheraton findest du ebenso wie natürlich viele auf Golfspieler ausgelegte Luxushotels, denn die Algarve verfügt über zahlreiche preisgekrönte Golfplätze.
Die Preisgestaltung ist allerdings sehr günstig: für unter 200,- Euro pro Nacht bekommst du bereits ein Zimmer in einem renommierten 5 Sterne Hotel.
An einigen der Luxusresorts bin ich vorbeigekommen. Zwar kann ich nur von meinem ersten Eindruck ausgehen aber der war definitiv unspektakulär: große Anlagen mir sicherlich wunderschönem Garten aber dennoch völlig ohne Charme. Wer sich jedoch einfach nur ein bisschen Sonne im Herbst gönnen möchte, der ist hier bestimmt sehr gut aufgehoben.

Mein Hotel Tipp: Pousadas – klein und fein!

Ich möchte dir eine andere Alternative zum Entdecken der Algarve oder sogar ganz Portugals vorschlagen: Alte Landhäuser und Paläste- die sogenannten Pousadas. Eines davon durfte ich in Estoi kennenlernen.
Das Small & Luxury Hotel PALACIO DE ESTOI ist ein traumhafter alter Palast mit ganz viel Ausstrahlung – sowohl innen als auch außen. Die Hotelzimmer und der Poolbereich liegen in einem angebauten modernen Gebäudeteil. Wie die Qualität des Services und der Zimmer sind, konnte ich nicht testen, würde dieses Hotel aber sicher einem der großen Resorts vorziehen.
Überall in Portugal gibt es diese Pousadas, eine Übersicht findest du auf Posadas of Portugal.

Kleines Luxushotel an der Algarve Palacio de Estoi Algarve Hotel Estoi Algarve Boutiquehotel Luxushotel Algarve Portugal im Herbst

Algarve im Herbst – Fazit.

Wenn du im kein Chi Chi und Bling Bling zum Glücklichsein brauchst, dann empfehle ich dir die Algarve in der Nebensaison. Speziell die Ostalgarve bietet Luxus der anderen Art: menschenleere Atlantikstrände, an denen du stundenlang spazieren gehen kannst.
Es erwarten dich freundliche und zurückhaltende Menschen. Die wunderbare portugiesische Küche sowie hervorragende Weine zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis lassen das Genießerherz höher schlagen! Und dann natürlich noch das hervorragende Wetter, hier kannst du dir noch eine schöne Portion Sonne im Herbst und Winter abholen und das, ohne viele Stunden im Flieger sitzen zu müssen.

Ich möchte mehr von Portugal sehen und plane gedanklich schon einen Roadtrip von Pousada zu Pousada.

Warst du schon mal an der Algarve? Was hat dir besonders gut gefallen?

Weitere Artikel zur Algarve habe ich hier für dich entdeckt:

Auf Visit Portugal findest du natürlich sämtliche Infos zur Algarve.

Ich möchte dir auch nochmal den Blog von Susanne ans Herz legen, dort gibt es viele Eindrücke und Impressionen von Portugal zu entdecken.
Steffi von „Algarve Pur“ weiß mehr über Fuseta zu berichten.
Marie von „Triff die Welt“ nimmt uns mit nach Lagos. Renate von „Raus ins Leben“ hat sich Faro an der Algarve etwas genauer angeschaut.
Markus von „Pack den Koffer“ war von Faro über Albufeira bis Cabo de São Vicente unterwegs.
Manuela von „Inseln zum Träumen“ war begeistert von der Felsenküste und Tavira.
Christina von „Trip to the Planet“ hat 9 Ausflugsziele an der Algarve für dich dokumentiert.
Tini von „Choices of Life“ zeigt dir 8 Highlights der Algarve
Wolfgang und Jessica von „Reiseblitz“  haben den perfekten Tag am Meer an der Westalgarve verbracht.

Weitere Ziele für den Herbst empfehle ich dir hier:

Sylt im November

Sylt im Winter 

Sommer im Herbst – Yucatan im November Teil1

Flamingos im Winter – Yucatan im November Teil 2

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31 Kommentare

  1. Mich hat‘s direkt wieder gepackt… das Portugal Fieber. Am liebsten möchte ich gleich wieder meinen Koffer packen und nach Portugal fliegen. Mich hat das Land total überzeugt.

    An der Ostalgarve war ich allerdings noch nicht. Ich muss auch ganz ehrlich gestehen, mich reizt dieser Teil gar nicht so.

    Wobei die hübschen Pousadas haben es mir jetzt doch angetan. Danke für die vielen schönen aber auch ehrlichen Eindrücke von der Ostalgarve.

    LG Daniela

    • Hallo Daniela,

      Portugal hat schon einen besonderen Charme und gerade das Landesinnere würde ich sehr gerne weiter erkunden.
      Die Westalgarve hat mir – bis auf die Strände- weniger gefallen als die Ostalgarve.
      Liebe Grüße
      Sabine

  2. Liebe Sabine,
    ich bin ein absoluter Portugal-Fan, obwohl ich erst einmal dort war. Aber ich habe dieses Land vor 8 Jahren fernab von Massentourismus kennenlernen dürfen und es hat mich auf Anhieb verzaubert. Ich war allerdings in Lissabon und an den Stränden der Atlantikküste zwischen Troia und Sines unterwegs. Deinen Schilderungen nach, ist es an der Algarve wirklich etwas anders. Schon beim Gedanken an diese Bausünden bekomme ich ein beklemmendes Gefühl im Bauch. Danke für deinen authentischen Bericht, wenn ich also das nächste Mal wieder nach Portugal reise, dann bleibe ich doch lieber an der Atlantikküste oder werde das Land nördlich von Lissabon mit dem Mietwagen erkunden.
    Ganz liebe Grüße, Anita

    • Hallo Anita,

      das ist sicher eine ganz spannende Ecke von Portugal nördlich von Lissabon. Die Tour würde ich auch gerne machen.
      Herzliche Grüße
      Sabine

  3. Hallo Sabine,

    lieben Dank für die Erwähnung meines Blogs. Ich habe für mich beschlossen, Portugal in den nächsten Jahren noch weiter entdecken zu wollen. Bisher kenne ich Faro und Lissabon.

    Liebe Grüße
    Renate

    • Liebe Renate,

      sehr gerne 🙂 Ich möchte auch noch mehr von Portugal sehen- da haben wir was gemeinsam.
      Liebe Grüße
      Sabine

  4. Die Fahrt auf der Landstraße, die du beschrieben hast, hätte genauso passend für einige Strade Statali in Apulien formuliert sein können – einschließlich der Hunde und mit Müll und Prostituierten an den Straßenrändern zwischen den Olivenhainen und zerfallenen Ruinen. Finde das jedes Mal traurig, auch, wenn die Ruinen hier und da etwas Romantisches haben….
    ….dass du aber 18°C Wassertemperatur noch als angenehm zum Baden empfindest, kann ich so gar nicht nachvollziehen! Aber auch hier gehen einige Hartgesottene noch im Oktober und November schwimmen…brrrrr ☃️
    Ein schöner Bericht, der Lust auf Portugal macht.

    • Hallo Julia,

      also für den Atlantik ist 18 Grad doch warm 😉
      Wenn ich wählen kann nehme ich auch lieber den Indischen Ozean mit über 20 Grad…
      Vielen Dank für dein Lob und deinen Kommentar!
      Herzlichst
      Sabine

  5. Ich hatte auch schon überlegt mich im Herbst an die Algave zu verabschieden. Ich wollte dort gerne mal die Strände mit den vielen ungewöhnlichen Felsformationen zu erkunden. Leider hat es nicht geklappt, aber wenn ich so deine Beschreibungen und Bilder sehe, finde ich es umso mehr schade 🙁 Vor allem mit dem Architekturstil habe ich so gar nicht gerechnet.

    • Hallo Anja,

      was nicht ist kann ja noch werden und es ist ja keine Fernreise.Vielleicht klappt es nächstes Jahr.
      Liebe Grüße
      Sabine

  6. Schöner Beitrag mit tollen Fotos! Da packt einen direkt das Fernweh!! *seufz*

    Liebe Grüße, Kay.

    • Hallo Kay,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob!
      Liebe Grüße
      Sabine

  7. bei den Fotos könnte ich direkt ins Flugzeug steigen 🙂
    ich war bisher zwei Mal in Portugal, einmal in Lissabon und einmal an der Algarve, in Faro, Praia da Roche und Lagos und besonders Lagos fand ich total schön, dort ist die Küste auch so schön zerklüftet und man kann mit einem kleinen Boot in die Höhlen und Durchgänge zwischen den Felsen fahren.
    Ich war übrigens auch im Herbst dort, 30°C hatten wir da aber leider nicht sondern eher 20°C und etwas Pech mit einem starken Unwetter
    liebe Grüße

    • Hallo Melli,

      bis nach Lagos habe ich es leider nicht geschafft. Beim nächsten Mal vielleicht.
      Wetter ist unberechenbar-leider.
      Aber 20 Grad sind ja auch nicht schlecht 😉
      Viele Grüße
      Sabine

  8. Hi Sabine,

    vielen Dank für den Link. Dein Artikel hat mir sehr gut gefallen!

    Du scheinst ja ähnlich begeistert von der Algarve zu sein wie wir.

    Die Natur ist auf jeden Fall toll und die Menschen vor Ort sehr nett.

    Viele Grüße

    Markus

    • Hallo Markus,

      sehr gerne! Dein Artikel war ja auch wunderbar.
      Wer weiß, vielleicht laufen wir uns mal dort über den Weg.
      Herzlichst
      Sabine

  9. Liebe Sabine,
    sehr spannend finde die Unterschiedlichkeit der genannten Ortschaften. Da kann man seine Reise doch gleich mit einigen Ausschlusskriterien optimieren. Was mir aber am beten gefallen hat in deinem Bericht ist das Hotel PALACIO DE ESTOI! Das wäre genau mein Stil! Einfach nur wunderschön!!
    Liebe Grüße
    Elena

    • Hallo Elena,

      stimmt, der alte Palast in Estoi fällt genau in dein Beuteschema 😉
      Liebe Grüße
      Sabine

  10. Hallo Sabine,
    vielen Dank fürs Mitnehmen auf deine bilderreiche Reise an die Algarve. Ich war selbst noch nie in Portugal und hab „dein erstes Mal“ deswegen besonders gespannt mitverfolgt. Du hast da wirklich einen sehr informativen Artikel geschrieben. Natürlich hattet ihr auch das Glück, „Locals“ an eurer Seite zu haben, die euch mit Geheimtipps versorgt haben. Denn nicht jedes charmant heruntergekommene Restaurant hat ja eine gute Küche 😉 Jedenfalls konnte ich dank deines Artikels einen umfassenden ersten Eindruck bekommen, und die Bilder von den zerklüfteten Felsen in der Nachmittagssonne werden mir sicher noch lange im Kopf bleiben. Ein Foto hat mir allerdings Rätsel aufgegeben: Was hat es mit den vielen Ankern im Sand auf sich? Kennst du die Geschichte?
    Herzliche Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      ich freue mich, dass dir mein Artikel gefällt! Der Anker Friedhof soll ein Denkmal sein, das an die ehemalige Fischereiflotte erinnert. Natürlich dienst es auch als touristische Attraktion.
      Herzlichst
      Sabine

  11. Hallo Sabine,
    mich haben bisher auch immer die Fotos von Hotelburgen abgeschreckt, danke daher für den Bericht und die Tipps. Faro klingt auch schön, aber ständigen Fluglärm brauche ich auch nicht. In Spanien kenne ich die Paradores, oft alte Herrenhäuser, die zu Luxushotels umgebaut wurden. Das scheint in Portugal mit den Poussadas so ähnlich zu sein. Guter Tipp, so etwas hat einen besonderen Charme.
    In 3 Stunden von 14 Grad auf 30 zu wechseln, klingt sehr verlockend!
    Liebe Grüße
    Barbara

    • Liebe Barbara,

      Danke für deinen Kommentar. Jetzt weiß ich auch, wonach ich in Spanien suchen muss!
      Ganz viele liebe Grüße
      Sabine

  12. Liebe Sabine,
    was für ein Trip, was für tolle Fotos und wie immer super geschrieben. Ich danke dir für deine ehrlichen Eindrücke. 🙂 Dass Faro so von Fluglärm geplagt ist war mir gar nicht klar. Ich war leider noch nicht in Portugal, überlege jetzt aber wirklich einmal in der Nebensaison dorthin zu fahren. Besonders euer Hotel sieht superschön und einladend aus. 🙂

    Ich danke dir für deine zauberhaften Eindrücke.

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    • Liebe Kathi,

      vielen Dank für dein Lob! Ich freue mich sehr, dass ich deinen Geschmack getroffen habe und bin gespannt, wann Portugal die begrüßen darf.
      Herzliche Grüße
      Sabine

  13. Was für ein toller Bericht. Er lädt richtig zu einem Besuch an der Algarve ein. Und ohne ChiChi und BlingBling ist genau das richtige für mich.
    LG
    Ina

    • Liebe Ina,

      wie schön, dass dir mein Bericht gefällt. Wenn du an die Algarve fährst, bin ich gespannt welche Genusstipps du mitbringst!
      Herzlichst
      Sabine

  14. Katharina Antworten

    Hallo Sabine,
    danke für den wunderbaren Bericht und die tollen Bilder. Portugal ist wirklich immer eine Reise wert: faszinierende Landschaften, interessante Kultur, nette Menschen und super leckeres Essen. Vor allem in der Nebensaison eine echte Alternative zu Fernreisen. Wir waren damals im Juni zwischen Porto und Lissabon unterwegs – einfach wunderschön. Die Algarve steht auch noch auf der Wunschliste. Jetzt habe ich ja jede Menge Tipps 🙂
    LG
    Katharina

    • Hallo Katharina,

      zwischen Porto und Lissabon ist sicher auch eine tolle Gegend!
      Vielen Dank für deinen Kommentar, ich freue mich, dass dir mein Artikel gefallen hat.
      Liebe Grüße
      Sabine

  15. Wolfgang | reiseblitz.com Antworten

    Hallo Sabine,

    hach, da werden schöne Erinnerungen geweckt. 🙂 Nach Ria Formosa haben wir es damals leider nicht mehr geschafft – ein Fehler, wenn ich mir deine Bilder so ansehe…

    Vielen Dank für den tollen und ausführlichen Beitrag! Über die Erwähnung freuen wir uns natürlich besonders. 🙂

    Liebe Grüße
    Wolfgang

    • Fratuschi Antworten

      Hallo Wolfgang,

      ich freue mich, dass ich dich an eure Reise erinnern konnte. Gerne habe ich euren Artikel verlinkt.
      Herzliche Grüße
      Sabine

  16. Pingback: Frühlingsgefühle und Lebensfreude - ein Kurztrip an die Algarve im Winter – reisepsΨcho

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